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DIE EINFACHHEIT GOTTES
mit biografischer Skizze
71 Seiten, 16,5 x 23,5 cm, €12
ISBN 978-3-939240-22-8

Gott ist einfach. - Wir Menschen hingegen sind in die Vielfalt zerstreut, verwirrt, von zweifelndem Zwiespalt und Zwietracht erfüllt. Wo wir uns Gott in seiner unausrottbaren Einfachheit zuwenden, beginnen wir, ganz zaghaft und ungeschickt, uns auch dem Leben in seiner eigentlichen, gottgewollten Einfachheit zuzuwenden.

"Es kommt der Zeitpunkt, einfach zu leben, sich Gott hinzugeben und zu lieben", schrieb der Einsiedler-Mönch Thomas Merton. Auch für den, der kein mönchisches Leben führt, kommt dieser Zeitpunkt und jeder kann sich selbst seine Klause errichten aus Freiheit und in Einsamkeit, unter Bäumen, im Freude wie Schmerz empfindenden Herzen, in der Stille.

Dort wird er immer mehr sein Eigentliches erfahren, um sich danach kraftvoll und gelassen zu bewähren. So knospen und blühen auch im Alltag die Rosen. Letztlich aber, um nochmals ein Wort von Thomas Merton anzuführen, "kommt es weder auf Spiritualität noch auf Religion, Vollkommenheit, Erfolg, Versagen oder so etwas an, sondern nur auf Gott und die Freiheit in Seinem Geist."

Ein solches Leben mit Gott ist einfach, weil Gott einfach ist.

Inhalt
IN DER KLAUSE DER BÄUME
So einfach/Tägliche Statistik.../Dies erste Grün.../Auf das Licht der Stille.../Gott ist Liebe/Kleine Kleeblatt-Predigt/Rosa Mystics/Hüll mich.../Am Seerosenteich/Jesus - der...
IN DER KLAUSE DES SCHMERZES
Thomas Merton/Conditio Humana/Zuweilen reißt ein Engel.../Wüstenerfahrung/Kurze Sonnenblicke.../Sternsingerjahre/Arm wie ein Hirte/Engelruf/Auch mit Dornen-...
IN DER KLAUSE DER STILLE
Fensterblicke/Höre, spricht Benedikt.../In der ärmlichen Klause...
Schrie ich.../Du.../Komm, Herr, komme.../Brot der Lebendigen.../Dasein, einfach.../Die Stille ruft.../In der inneren Kammer.../Einfach ist mein Dasein.../Im Fenster begrüsse ich...
SO GARTENSTILL DIE TAGE
Unser Haus/Zwiesprache/Sonnentag/Gloria Dei/Wo Gott wohnt/Gartengedanken/In diesen Tagen/Wann öffnet sich.../Wortlos die Psalmen
AUCH IM ALLTAG DIE ROSE
Auch im Alltag die Rose.../Nachdem er die tief...Liebe.../Auf dem Weg/In ein anderes Blau zu gehen.../Die dich tragen die Worte.../Kleine Poetik/Ich bete meinen Weg.../PAX/Humanitas

Im Licht des Engels (Essay)

ENGELSAM
Pierre Georges Pouthier
Gedichte, 32 Seiten, A5
mit fünf Zeichnungen von Peter Stühl
und einem Nachwort von Sigrid Nordmar-Bellebaum
ISBN 978-3-939240-16-7

Das Wort des Titels stammt von Paul Klee,
dem großen Freund der Engel:
„einsam, zweisam, dreisam, engelsam“

"Seit meiner Kindheit sind mir die Engel mal
mehr, mal weniger nahe und vertraut.

Mein allererstes Gedicht, das ich als siebenjähriger
Knabe für meine Mutter zu Weihnachten schrieb,
gilt ihnen: Im Himmel/da backen/die Engelein/und
singen/so fein/so fein.

Seither ist manch anderes Gedicht entstanden, das von einem Engelsmoment, einer Begegnung, von Nähe und Vertrautheit spricht.
Dieser kleine Gedichtband möchte dazu anregen, ebenfalls Nähe zu und die Vertrautheit mit den Engeln zu suchen oder zu vertiefen, denn ohne
die Hilfe dieser wundervollen reinen Lichtwesen, ohne ihre Kraft, Liebe und Heiterkeit werden wir uns bei Allem, was uns obliegt, vergeblich bemühen.

Inhalt
Schlafender Engel (Mach, Engel, die Augen auf)
Tobias an Raphael (Himmlischer Freund)
(Licht schüttest Du aus Engel)
Gebet an meinen Engel (Bewahre unsere Liebe)
(Die rosszarte Muschel deiner Hände)
(Tritt heraus an das Ufer dieses Morgens)
Unerwartet (Heute schenkte mir ich weiß nicht wer)
Das Kind malt (Droben die Sonne glühend und rund)
Paul Klee (Zwischen Hüben und Drüben im Park bei Lu)
(Schlafwärts wenn der Engel)
(Manchmal regnen Orangen und Zitronen durchs Fenster)
(Lies an Tagen die Wind treibt in den Schriften der Vögel)
Den Engeln auf der Spur (In dieser Handvoll Erde spürst du den Duft jener Flügel)
Chartres Engel mit Sonnenuhr (Unerbittlich folgen die Stunden)
Engel des Meeres (In Dir ist alle Stille des Blaus)
Der grüne Engel (Er setzte sich neben mich auf die Bank im plantagenüberschatteten Park)
Brunnenengel (Welch schwere Arbeit für einen kleinen Engel)
(Und der Engel des Berges sprach:)
Der Engel spricht: (Siehe auch mich hungert doch nicht nach Brot)
(Engel blau mit monddurchzogenen Schwingen fragt unbewegt streng:)
(Zwischen Schwingen aus blauem Licht bin ich nackt so nackt)
(Sammle dich in die Stille denn aufs Kleine kommt an: die Rose im Frost)
(Schlage in mich, Bote den Funken klaren Denkens)
Rud (Zerreißt das Dunkel spricht plötzlich Licht: So wie du bist will Gott dich nackt)
Engelsam (Nein, bleibe nicht einsam mach bloß die Augen auf)

AUF SONNENWEGEN
Pierre Georges Pouthier
68 Seiten, 16,5 x 23 cm
Klebebindung
ISBN 978-3-939240-21-1

Neun Federzeichnungen von Gerhard Reisch

Chinesisch - Vor langen Jahren lebte ein Meister der Malkunst. Viele Schüler hatten sich um ihn versammelt. Alle liebten sie ihn von Herzen, denn er war nicht nur ein guter Lehrer, sondern auch ein Freund, der sie mit so manchem weisen Ratschlag für ihr Leben bedachte. Dies jedoch verwunderte die Schüler; dass sie noch nie ein werk ihres Meisters gesehen hatten. Allerorts wurde seine Kunst gepriesen, aber nirgendwo fand sich auch nur das kleinste Werk. Da traten sie vor ihn hin und sprachen: "Du weißt, wie sehr wir dich als Lehrer und Freund achten und lieben, doch verwundert es uns, dass wir von deiner Kunst, die wir überall preisen hören, noch nie ein Zeichen erblickt haben." Der Meister lächelte. "Meine Kunst ist nicht ungefährlich, aber ich will sie euch gerne beweisen."

Daraufhin zog er sich längere Zeit von seinen Schülern und der Welt zurück und widmete sich seinem Werke. Als er es vollendet hatte, rief er die Schüler zu sich und ließ es sie sehen. Eine große Enttäuschung machte sich unter ihnen breit. Der Mann, den sie bisher für ihren Meister gehalten, hatte nichts anderes Zustand gebracht, als mit einigen groben Strichen einen Weg, der durch einen großen Wald führte, auf die Wand seiner Wohnstatt zu pinseln. Wie die Schüler dis sahen, murrten sie. "Du hast uns betrogen! Du lässt dich einen Meister nennen und hast doch nicht mehr Kunst als ein Kind!" Wiederum lächelte der Meister, verbeugte sich vor ihnen und - beschritt den Waldweg, den er gemalt hatte. Weiter und weiter schritt er darauf fort. Bevor er den Blicken seiner Schüler völlig entschwand, wandte er sich noch einmal um, ihnen zuzuwinken.

Inhalt
Was meinen Sie Herr Töpfer?
Im Traum/Sein Gesicht war stumm,/Ich sass im kalten Abend - Fror -/Er kam in Schuhen, in Kleidern aus Wärme,/Legte den Arm um mich, seinen Arm,/Der voll warmen Blutes war.
Bevor der Tod/Grausam langsam/zu mir kommt/komme ich/einsam rasch/Zu ihm:/Paul
Ting
Kleines Regenlob
Beim Buchhändler
Vom Radeln und seinen Freuden
Noch Joethe machte das zu Fuss,/Und Schillern ritt den Pegasus./Ich radle.
Bratwurst mit Grünkohl
Helle wird im Lied das Leid,/Leuchtet auf wie ein Geschmeide./Liedertropfen warm und groß/Lösen aus dem Leid sich los.
Schmetterling
Regenspaziergang
Auf Sonnenwegen
Gelobt seist Du, mein Herr,/Mit all Deinen Geschöpfen -/Auch mit dieser kleinen Blume,/Mit meiner Freude daran!
Bruder Tod
Dank an Baden-Baden
Marie
Marie/Wohin/Kleine Katze/Bist du verschwunden?//Wie leer/Wird das Haus sein/ohne deine Neugier/Deine koboldhaften Sprünge//Wer setzt nun/Das Schnurrende der Freude fort?/Wer erklärt mir/Jeden Tag aufs Neue/Die Weisheit Laotses?//Keine rosa Zunge/Wird fortan/Meine Nase lecken/Niemand/Wird Nachsicht/Mit mir üben/Weil ich doch bloss/Ein Mensch bin//Kleine Katze/Die jetzt/In der Winternacht friert/Wo bist du nur/Wo?
Düsseldorfer Kastanienbäume
Sind Eichhörnchen wirklich klüger?
Trunkener Dichter
Gefunden
Ich ging im Walde/So für mich hin,/Und nichts zu suchen,/Das war mein Sinn.//Im Schatten sah ich/Ein Blümchen stehen,/Wie Sterne leuchtend,/Wie Äugeln schön.//Ich wollte es brechen,/Da sagt' es fein:/Sollich zum Welken/Gebrochen sein?//Ich grub mit allen/den Würzlein aus,/Zum Garten trug ich/Am hübschen Haus.//Und pflanzt es wieder/Am stillen Ort;/Nun zweigt es immer/Und blüht so fort.
Atelierbesuche
Der Weg

*

Kleine Lyrik im Heft, den einzelnen Geschichten zugeordnet. s.o.

Gelobt seist du, mein Herr,/Mit all deinen Geschöpfen -/Vor allem mit Bruder Sonne,/Der uns den Tag bringt. (Assisi)